Immobilien Resch
Immobilien-Schnellsuche
-
 

Resch & Söhne
im Zentrum Passaus

Sie sind auf der Suche nach interessanten Immobiliennangeboten? Oder Sie möchten eine Immobilie verkaufen? Besuchen Sie uns doch persönlich in der Dr.-Hans-Kapfinger-Str. 32, nur 5 Gehminuten vom Ludwigsplatz entfernt.
Oder rufen Sie uns an: +49 (0)851/6739

Rechtliches

 
28.01.2019
BGH: Makler muss steuerliche Fragen nicht prüfen
Ein Makler ist grundsätzlich nicht verpflichtet, steuerrechtliche Fragen zu prüfen, die sich beim Verkauf des Grundstücks stellen, den er vermittelt oder für dessen Abschluss er einen Nachweis erbringt. Der Makler muss auf mögliche steuerrechtliche Folgen des Verkaufs nur dann hinweisen, wenn er aufgrund besonderer Umstände des Einzelfalls Anlass zu der Vermutung haben muss, seinem Kunden drohe ein Schaden, weil er sich der Gefahr einer Steuerpflicht des entstehenden Veräußerungsgewinns nicht bewusst ist.
 
 
Ein Makler ist verpflichtet, seinen Kunden über alle Umstände aufzuklären, die für seine Entscheidung zum Verkauf von Bedeutung sein können. Zu steuerlichen Fragen darf ein Makler nach § 4 Nr. 5 StBerG Auskunft erteilen, wenn diese im Zusammenhang mit dem beabsichtigten Verkauf stehen. Verpflichtet ist er hierzu jedoch dann, wenn er als steuerlicher Fachmann auftritt, wenn der Kunde erkennbar eheblichen Beratungsbedarf hat oder wenn der Makler seinen Kunden zu einem für diesen unvorteilhaften und überstürzten Verkauf verleitet. Liegt keine dieser Voraussetzungen vor, muss der Makler die steuerlichen Folgen des Verkaufs nicht prüfen. Wenn er eine Auskunft erteilt, muss diese allerdings auch richtig sein.

Zum Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH, Az. ZR 152/17)
 
 
Twitter LinkedIn Facebook Xing Youtube Google Plus
Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.